DeLoreantreffen ´97 Nürburgring - Bericht

Eigentlich war kein DeLoreantreffen auf dem Nürburgring zum Oldtimer Grand Prix geplant, sondern eher ein kleines privates Treffen von DeLorean Fans. Das änderte sich jedoch nachdem Peter Scholten dem „AvD" doch kurzerhand ein Markenclubgelände abringen konnte. So kümmerte sich Klaus Steiner kurzerhand um die Organisation eines offiziellen DeLorean Treffens zum Oldtimer Grand Prix.

So trafen dann zum Samstag den 9. August doch insgesamt 11 Fahrzeuge auf dem Markengelände D6 des Nürburgring ein, wenngleich die Anfahrt für einige DeLorean Eigner nicht ohne Probleme verlief. Eine gewisse Pannenserie zog sich eigentlich durch das ganze Treffen, aber dazu später mehr.

Erster Sammelpunkt war Klaus Steiners schmuckes Zuhause in Sinzig, das auch gleichzeitig als Übernachtungsstätte für einige Besucher des Treffens bereitgestellt wurde ( danke, nochmals von hier aus ). Dort erfuhr man nach einem kurzen „Hallo", daß Markus Gunkel ohne DeLorean zum Treffen anreist, da sein Fahrzeug durch elektrischem Defekt nicht dazu bewegen war die, heimatlichen Gefilde zu verlassen. Danach fuhr man gegen 10 Uhr gemeinsam im Vierer Corso Richtung Nürburgring. Zwei Kilometer vor dem Markengelände lähmte ein gerissener Keilriemen verbunden mit starker Rauchentwicklung den Wagen von Klaus Steiner, natürlich war der passende Keilriemen nicht zur Hand, so daß ein mitgeführter Keilriemen mit Gewalt aufgezogen wurde ( Kommentar: muß ja nur bis Montag halten! ). Sicher war die Situation für Klaus Steiner nicht die Erfreulichste, aber für Passanten mit Sicherheit aufsehenerregend, und so überhörte er natürlich Sprüche wie: „Wenn der Keilriemen gerissen ist kann der auch nicht mehr fliegen!?". Gegen 11.30 traf man dann auf dem Markengelände des Nürburgring ein, wo Rene Richter mit seinem Fahrzeug bereits wartete, auch Markus Gunkel mit Freundin und deren „Fiesta" war bereits eingetroffen. Kurz danach trafen auch die restlichen Fahrzeuge ein, unter anderem Christoph Wirz aus der Schweiz und Michael Beykirch der wegen eines ebenfalls gerissenen Keilriemens die Nacht im Auto verbringen mußte, wie er uns berichtete. Von da an ergab sich ein gemütliches Zusammensein, und soweit es die sengende Hitze zuließ wurde gemeinsam das Gelände erkundet. Gegen Abend ging es zum Essen an die Rheinpromenade von Remagen ( oder ? ) wo das eintreffen der Fahrzeuge ebenfalls für Aufsehen sorgte. Nach langen ausgiebigen Gesprächen und gutem Essen erklärte man den Tag für beendet. Schon bei der Abfahrt vom Nürburgring Gelände stellte sich heraus, daß auch Rene Richter von der Pannenserie nicht verschont bleiben sollte. Er war mit defekter Batterie angereist, sodas er ständig auf Starthilfe angewiesen war.

Am nächsten Vormittag traf man sich wieder an der Rheinpromenade zum Frühstück, um dann wieder gemeinsam im Corso zum Nürburgring zu fahren. Dort verbrachte man wieder einen netten Tag. Allerdings machte einem die Gluthitze doch mächtig zu schaffen. Währenddessen nahmen Klaus Steiner und Peter Scholten an der Corsofahrt der vertretenen Markenclubs auf dem Nürburgring teil. Gegen Nachmittag machten sich dann die ersten Fahrzeuge wieder auf den Weg und gegen 17 Uhr löste man das Treffen auf um die Heimfahrt anzutreten, nicht ohne vorher abzusprechen das man ab jetzt mehr als nur ein „DeLorean Treffen" pro Jahr veranstalten sollte. Nur Mike Höwedes blieb noch bis Montag, aber wie mir Klaus Steiner mitteilte wurde auch er von der Pannenserie noch eingeholt. Auf der Heimfahrt am Montag Nachmittag blieb er wegen einer defekten Benzinpumpe liegen, zufällig hatte aber eine Werkstatt am Pannenort die Pumpe vorrätig.

Insgesammt hinterließ das „DeLorean Treffen" am Nürburgring einen mehr als positiven Eindruck. An diesem Eindruck kann selbst die Pannenserie nicht rütteln, denn sowas ist man als DMC Fahrer ja gewöhnt. Bleibt zu hoffen ,daß man in nächster Zukunft neben dem Hauptreffen des DeLorean Club Deutschland noch ein bis zwei weitere „große" Treffen etablieren kann.

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