Auto motor und Sport, 16 November 1982, Heft 23, Seite 242 
Aus der Redaktion
Wie ein Sportwagen von sich reden macht

Großes Ehrenwort: Niemand in der Redaktion ahnte etwas von den Kokain-Geschäften des Herrn John Z. De Lorean, als im September der nach seinem Schðpfer benannte - und in Nordirland gebaute - Sportwagen zum Test erbeten wurde. Die so und rein zufällig zustandegekommene Aktualität des Testberichts in diesem Heft mag beweisen, was in der dreijährigen Geschichte des De Lorean Vorhabens häufiger der Fall war: es wurde mehr über den Playboy geredet als über sein Projekt. Vermutlich mit Recht; denn der Test ergab nur wenig Rühmliches. Wegen eines mit Bordmitteln irreparablen Defekts mußte eine Autostunde von Stuttgart entfernt sogar der Abschleppdienst bemüht werden. Die elektrische Benzinpumpe, die im Tankinneren plaziert ist, war unterbrochen. Doch selbst bei mangelhaften Testergebnissen scheint De Loreans Rauschgift-Rummel die amerikanische Theorie zu bestätigen, wonach eine schlechte Presse immer noch besser ist als gar keine: Seit De Loreans Inhaftierung hat die Redaktion bereits zwei Anfragen erhalten, wo der Sportwagen zu erwerben sei. Der ursprünglich allein för den US-Markt vorgesehene Wagen wird vom Engel-Handelskontor in Hamburg annociert. Für Mutige die Telefonnummer: 040/464129

Wibel um De Lorean: Panne in der Elektrik

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