Der Karosserie des DeLorean Sports Car (oft auch DMC-12 genannt, obwohl dies nie eine offizielle Bezeichnung war, sondern ein interner Produktionscode) besteht aus einem mit Edelstahl beplanktem Glasfasergrundkörper. Die Flügeltüren bestehen komplett aus Edelstahl. Nur der kleinste Teil der Seitenfenster läßt sich (wegen des geringen Raumes in der Tür) öffnen. Front und Heck des DeLorean bestehen aus einem schlagfesten, verformbaren, silbergrauen Polyurethan.
Der Innenraum ist luxuriös möbliert, Leder, Klimaanlage, elektrische Fensterheber, elektrische Zentralverriegelung, Stereo-Cassettenradio, Digitaluhr (1981 noch eine Neuheit) und ein variabel verstellbares Lenkrad gehören zur Standard-Ausstattung.
Die Karosserie sitzt auf einem mit Epoxydharz beschichteten Doppel-Y Stahlchassis, das große Ähnlichkeit mit dem zur gleichen Zeit von Lotus entwickelten Esprit aufweist. Im vorderen Teil befindet sich der 51 Liter Kunststofftank, im Heck der 2.8 Liter V6 Euromotor mit 5-Gang Schaltgetriebe oder 3-Gang Automatik. Die Gemischaufbereitung übernimmt eine Bosch K-Jetronic mit Lambdaregelung.
Der DeLorean besitzt eine Zahnstangenlenkung. Verzögert wird mit einem 4-Scheiben Bremssystem von Girling. Räder und Reifen besitzen vorne und hinten verschiedene Größen. Vorne 195/60VR 14 auf Felgen von 6 Zoll Breite. Hinten 235/60 VR 15 auf 8 Zoll breiten Felgen.
Der unter anderem als Euromotor bekannte PRV6 galt als standfest und blieb die einzig ausgelieferte Antriebsvariante.
Der im Auftrag von DeLorean bei
Legend Industries entwicklete
Bi-Turbo PRV6 mit Ladeluftkühlung kam nicht mehr zur Serienproduktion.
Wählen konnte man ursprünglich nur zwischen Schalt oder Automatikgetriebe. Später auch die Farbe des Leders, zwischen Schwarz oder Grau. Als Sondermodell gab es den DeLorean mit einer 24 Karat Gold beplankten Karosserie. Insgesamt drei Fahrzeuge wurden davon gebaut.
Typische LOTUS Merkmale: Die Radaufhängung und das Girling Bremssystem sowie die unterschiedlichen Reifengrößen teilt der DeLorean mit den frühen Esprit.
Um dem sportlichen Charakter des Wagens nachzukommen, befand sich noch eine Bi-Turbo-Version mit Ladeluftkühlung in Entwicklung. Trotz vieler Schwierigkeiten wurde die Entwicklung fertiggestellt, es kam jedoch nicht mehr zu einer Serienfertigung. Andere Projekte überwanden die Planungsphase nicht. So zum Beispiel ein viertüriger Flügeltürer mit dem Produktionscode DMC-24 (Medusa) oder der geplante Lizenzbau eines deutschen Linienbusses mit dem Code DMC-80.
Roadmap
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